M1 b

 

Trainingszeiten:

Di. 20:30 - 22:00 Uhr, Bienwaldhalle

Do. 19:15 - 21:00 Uhr, Bienwaldhalle

Trainer:

Frank Schindler

herren1-trainer@handball-woerth.de

Einen schwer erkämpften 29:27 (16:14) - Sieg ohne acht (!) Stammspieler landete der TV Wörth in der Pfalzliga gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt. Diesen kann er in erster Linie dem erstmals eingesetzten 20-jährigen Torwart Maximilian Fuchs, der normalerweise in der zweiten Mannschaft spielt, verdanken.

Nachdem beide Stamm-Torleute Marcel Dieners und Pascal Schumacher ausfielen, griff Trainer Frank Schindler auf dieses Talent zurück. Und von Anfang zeigte er, was er drauf hat. Nach dem 0:1 lag sein Team stets vorne. Immer, wenn die HSG die Ausgleichschance hatte, verhinderte Fuchs diese. Allein sechs freie Würfe wehrte er in der ersten Halbzeit ab.

Nach der Pause ging es so weiter. Die Wörther konnten ihren Vorsprung in der 51. Minute auf 25:20 ausbauen, Fuchs brachte die Gäste zum Verzweifeln, ehe diese auf eine offene Manndeckung umstellten. Nach dem 27:22  (57.) und 28:23 (58.) kamen sie noch auf 28:26 heran, weil den Wörthern jetzt zu viele Fehler unterliefen. Als Yannic Fuhrmann das 29:26 erzielte und Fuchs den achten freien Wurf in zweiten Abschnitt hielt, war die Partie entschieden.

„Weltklasse“ sagte Frank Schindler, Trainer des TV Wörth spontan nach dem 28:26 (12:13) – Erfolg seiner Truppe gegen den Tabellenzweiten HSG TSG/1.FC Kaiserslautern. „Das habe ich nicht für möglich gehalten, dass wir mit dieser dezimierten Mannschaft einen Sieg erringen können. Ein Riesen-Kompliment für ihren tollen Einsatz gegen den hohen Favoriten“, lobte Schindler. Er musste auf Jonas Lehnert, Maurice Schumacher, Pascal Hänle, Simon Zolk und David Lang verzichten, Marc Leukert konnte nur bei Strafwürfen eingewechselt werden.

Schon die ersten Minuten waren für die Wörther Zuschauer eine positive Überraschung. Die Einheimischen legten los wie die Feuerwehr und in der 7.Minute hieß es trotz zweier Pfostenschüsse  6:2, was schon zur ersten Auszeit durch den Lauterer Trainer Ivan Vukas und zu einem Torwartwechsel führte.

Nach dem 7:3 (9.Minute) durch Ben Berger wendete sich aber das Blatt, als die Gäste ihre Deckung von 5:1 auf 6:0 umstellten. Der eingewechselte Knut Huber hielt zwei Strafwürfe von Johannes Neumann, jeweils zwei Würfe des vorher zweimal erfolgreichen Philipp Wesper und von Nicolas Kazek. Dazu kamen jetzt technische Fehler und in der 18.Minute stand es auf einmal 7:8. Nach zwei weiteren Paraden gegen Julius Ritter schien auf Wörther Seite nichts mehr zu gehen.

Wer gedacht hatte, dass der TV Wörth nach dem langen Festakt zum 90-jährigen Jubiläum müde ins Sonntags-Spiel gegen Hochdorf 2 gehen würde, sah sich von Anfang an getäuscht Am Ende stand ein deutlicher 32:25 (16:14) – Sieg. „Nach drei Niederlagen war es auch wieder Zeit, ein Spiel zu gewinnen“, meinte Trainer Frank Schindler. „Endlich haben sie das gespielt, was wir die ganze Zeit trainiert haben“, fügte er an.

Die Einheimischen nahmen das Spielgeschehen in der Bienwaldhalle vor über 200 Zuschauern sofort in ihre Hand. In der 14.Minute führten sie bereits mit 10:5. Nach dem 12:11 (22.) zogen sie wieder auf 15:11 weg, ehe mit 16:14 die Seiten gewechselt wurden. Bis dahin konnten sie sich auch bei ihrem Torwart Marcel Dieners bedanken, der sie mit einigen Paraden immer wieder im Spiel hielt. Zudem hatte Rückraumschütze Pascal Hänle einen guten Tag erwischt und war sechsmal erfolgreich. Noch besser traf Kreisläufer Alexander Scherrer, der allein in den letzten sechs Minuten fünf seiner neun Treffer erzielte. Nur einmal konnten die Gäste ausgleichen (35. 7:7) und danach in Führung gehen (36. 17:18). Dann gaben die Wörther das Spiel nicht mehr aus der Hand und in der 55.Minute hatten sie ihren Fünf-Tore-Vorsprung (29:24), den sie trotz der dritten Zwei-Minuten-Strafe für Hänle noch auf 32:25 ausbauten.

„Wir rechnen uns auch beim ungeschlagenen Tabellenführer HSG Mutterstadt/Ruchheim am Sonntag (Spielbeginn 18 Uhr) eine Chance aus, wenn wir so wie in den beiden letzten Spielen auftreten“, sagt der 25-jährige Spielführer Yannic Fuhrmann vom TV Wörth.  Da habe es im Angriff viel besser als zu Beginn der Saison geklappt. „Unsere drei großen und schnellen Rückraumspieler Nicolas Kazek, Julius Ritter und Pascal Hänle können sich auch gegen die körperlich starken Gastgeber durchsetzen, die sicher nicht ohne Grund bisher nur einen Verlustpunkt haben.“ Letzte Saison haben die Wörther in Mutterstadt deutlich geführt, haben aber in der zweiten Halbzeit den Faden und das Spiel noch verloren. „Gegen den Tabellenführer, der sich mit der Rückkehr von Daniel Arentz aus Mundenheim wieder verstärkt hat, hat man immer ein einfacheres Spiel, da man keinen Druck hat. Auf jeden Fall haben wir keine Angst“, meint der Student der Informatik am KIT in Karlsruhe. Er hat gerade sein Bachelor-Studium beendet und ist im ersten Master-Semester. Letzte Saison  musste er lange wegen einer Schulter-OP pausieren, diese Saison musste er nach dem ersten Spiel eine Blinddarm-OP über sich ergehen lassen. Letzte Woche musste er aufgrund von Leistenbeschwerden aussetzen, für das Sonntagsspiel hofft er aber wieder fit zu sein. (jopa)

Drittes Spiel in der Pfalzliga – zum dritten Mal strapaziert der TV Wörth die Nerven seiner Anhänger: Wieder erzielt er in den letzten Sekunden einen Treffer und bleibt unbesiegt. Dieses Mal lag er im Spitzenspiel gegen den bisherigen Tabellenführer TS Rodalben 20:24 sechs Minuten vor Schluss zurück und erreichte 30 Sekunden vor dem Abpfiff ein 25:25- Unentschieden, wie zuvor bei der HSG Trifels. Im ersten Spiel hatten die Wörther gegen Friesenheim vier Sekunden vor Spielende den Siegtreffer erzielt.

Die Anfangsphase der Begegnung war geprägt von Fehlabgaben und technischen Fehlern sowie fünf Pfosten- und Lattentreffern der Einheimischen. So konnten sie sich bei ihrem Torwart Marcel Dieners bedanken, dass er sie durch seine Paraden immer wieder im Spiel hielt. Zudem leistete sich der Tabellenführer auch einige technische Fehler und traf mehrmals nur  Holz.

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