Trainingszeiten:

Mi. 18:30 - 20:00 Uhr, Gymnasium-Halle

Do. 20:00 - 22:00 Uhr, Gymnasium-Halle

Trainer:

Michael Erbrecht

frauen-trainer@handball-woerth.de

WÖRTH. Für viele Zuschauer des Pfalzligaspiels zwischen den Damen des TV Wörth und HR Göllheim/Ruchheim saß am Sonntag überraschend nicht Ferdinand Pfirrmann als Trainer auf der Bank des Gastgebers, sondern Bern Dietz, der derzeitige Jugendleiter männlich. Letzte Woche hatte sich die Leitung der Handballabteilung entschlossen, das Trainerverhältnis mit Pfirrmann, das zum Ende der Saison ausgelaufen wäre, vorzeitig zu beenden.
Die Spielerinnen waren an die Abteilungsleitung heran getreten mit der Vorstellung, in der nächsten Saison nach drei Jahren mit Pfirrmann unter einem anderen Betreuer zu trainieren. Aufgrund dieses – wie am Samstag berichtet – „Seuchenjahres“ für den TV Wörth stimmte nach Meinung der Abteilungsleitung die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht mehr. Deshalb wollte man eine sofortige Beendigung der Zusammenarbeit um langfristig auch für die neue Saison planen zu können.
 
Als Interimstrainer wird jetzt der 51-jährige Bernd Dietz tätig sein. Er ist Inhaber der B-Lizenz und seit 34 Jahren Trainer im Jugend-, Herren – und Damenbereich. Nach einem Trainer für die kommende Saison wird sich die Abteilungsleitung entsprechend umsehen. 

Die vielen Probleme unserer Frauen in dieser Saison in der Pfalzliga

 „So viele Ausfälle – so etwas habe ich noch nie erlebt. Man kann regelrecht von einem Seuchenjahr sprechen“ sagt Ulla Worst, die Spielleiterin der Frauen des Handball-Pfalzligisten TV Wörth.
Immer wieder wird sie gefragt, warum die Mannschaft als letztjähriger Pfalzmeister diese Saison nur im abgeschlagenen Verfolgerfeld des souveränen Tabellenführers TG Waldsee derzeit auf Platz drei steht. „Das ist in Anbetracht unserer personellen Situation noch ein sehr guter Platz“ meint sie und muss weit ausholen um eine ganze Reihe von Faktoren zu nennen, die diese Saison bestimmen.
 
Zunächst war nach der Meisterschaft schon klar, dass die beiden Torfrauen Maren Pfirrmann (Studium in Boston) und Elena Beifuß (berufsbedingt) nicht mehr zur Verfügung stehen werden. „Deshalb verzichteten wir auch auf die Qualifikationsspiele zur Oberliga. Ohne Torfrau hätten wir in der Oberliga null Chancen gehabt“ ist sich Worst sicher. Der TV Wörth suchte lange nach einem Ersatz, bis sich die 18-jährige Saskia Schlemilch aus Bornheim zur Verfügung stellte.
Zudem gab Marci Nagy bekannt, dass sie aus familiären Gründen vorläufig aufhören würde Handball zu spielen, während sich Anne Pfirrmann einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

So muss man das Spiel gegen Die HSG Trifels wohl werten. Am Sonntag, 29. Januar war mehr drin als dieses 27:27. (14:12) Am Anfang waren zunächst die Gäste wacher und lagen nach 5 Minuten mit 1:3 und nach 15 Minuten mit 4:7 vorne. Unsere Abwehr war nicht aggressiv genug, ging gegen die Schützen nicht offensiv raus. Und da S. Schlemilch im Tor keinen guten Tag erwischte, konnte die HSG immer wieder vorlegen. Nach unserem Time-Out wurde es aber zusehends besser.

Mit der Hereinnahme von L. Pfirrmann war im Angriff einfach mehr „Musik“ drin. Die rechte Seite trumpfte stark auf, J. Sitter nutzte die Anspiele und traf sicher von außen. Nachdem 10:10 schafften wir sogar zwischenzeitlich eine 3 Tore-Führung. Zur Halbzeit lagen wir mit 14:12 vorne. Nach der Pause zunächst ein offener Schlagabtausch. Bis zum 17:16 (35. Minute) war keine Mannschaft dominant, beide Abwehrreihen ließen Wünsche offen. Dann gelangen uns aber 4 Tore hintereinander, so dass wir auf 21:16 davonzogen.

Wieder zwei Verletzungen !

Am Samstag, den 4. Februar erreichten wir ein Unentschieden (23:23) bei der zweiten Mannschaft der VTV Mundenheim.
Das es nur ein Unentschieden wurde lag am Schiedsrichter, der 20 Sekunden vor Spielende ein klares Foul im Kreis nicht mit Siebenmeter ahndete. Zum Spiel:
Wir hatten nur 7 Feldspieler zur Verfügung, da sich A. Pfirrmann im Spiel gegen die HSG Trifels das operierte Kreuzband gleich wieder riss, und Schichtdienst bzw. Prüfungsvorbereitung bei den Anderen im Weg standen. Mundenheim übernahm von Anfang an die Führung, konnte sich immer wieder im Eins gegen Eins durchsetzen. Da L. Pfirrmann nicht in der Abwehr spielen kann, mußten wir immer wieder wechseln, wodurch etwas Unruhe entstand. Bis zum 10:8 (21.Minute) lagen wir hinten. Dann schafften wir die Wende, konnten mit einigen Kontern zum Erfolg kommen. Der 6:1 Lauf (11:14, 29. Minute) brachte uns auf die Gewinnerstraße.
Mit 12:14 wurden die Seiten gewechselt.

Am 15. Januar schafften wir im ersten Spiel im neuen Jahr gleich einen Sieg gegen die HSG Lingenfeld/Schwegenheim. Nachdem wir zwei Spiele hintereinander absagen mussten, nähern wir uns wieder "normalen" Zeiten.

Die tragischen Ereignisse liegen jetzt ein bisschen hinter unsund wir können nach vorne schauen und den Fokus wieder auf Handball legen. 

Das sah gegen Lingenfeld am Anfang nicht so aus.
Wir lagen ständig im Rückstand, unsere Abwehr kam mit den Gästen - vorallem T. Fahlbusch - nicht zurecht.

Nach 10 Minuten stellten wir von der defensiven 6:0 Abwehr auf 5:1 um, was allerdings keine durchschlagende Wirkung zeigte. Nach 24 Minuten lagen wir mit 11:14 hinten.
Stark dann die letzten Minuten der ersten Halbzeit, in denen wir noch drei Tore erzielten und mit 14:14 ging es in die Pause.

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