KUHARDT/WÖRTH (jopa). „Das wird sicher ein spannendes Lokalderby. Beide wollen gewinnen. Leider kämpft mein ehemaliger Verein in der Pfalzliga mit dem Rücken zur Wand“ sagt Sandor Tenke, Trainer des TSV Kuhardt – letzte Saison noch in Wörth – vor der Begegnung seines jetzigen Teams am Samstag um 19.30 Uhr in der Rheinberghalle gegen den TV Wörth. Dieser ist Drittletzter, Kuhardt hat drei Punkte mehr und liegt einen Platz davor.
„Natürlich verschlechtert oder verbessert sich die Ausgangsposition nach diesem Spiel“ meint Tenke, “aber generell ändert sich noch nichts, erst am Schluss wird abgerechnet.“ Seine Mannschaft habe in der Rückrunde in allen Spielen die Chance zum Sieg gehabt, war in Albersweiler und Iggelheim schon deutlich vorne, aber am Schluss der Verlierer. „Ich will die Mannschaft für die Zukunft entwickeln. Deshalb muss ich alle Spieler mit allen Varianten testen“ erzählt Tenke. Dadurch komme es auch immer wieder zu einem Bruch in ihrem Spiel. Das Vorspiel in Wörth hatte Kuhardt ebenfalls nach längerer Führung mit 22:26 verloren.
„Die Hauptsache ist, dass wir in der Pfalzliga drin bleiben. Deshalb müssen wir sehen, dass wir das Heimspiel gewinnen, da zwei bis vier Teams absteigen können“ – so Tenke. Er hat sein ehemaliges Team mehrmals in dieser Saison beobachtet. „Das mache ich schon immer, damit es keine Überraschungen gibt. So kann ich meine Mannschaft besser einstellen.“ Sein Kader ist komplett, aber er werde am Samstag nur gezielt auswechseln.
Seinen kompletten Kader hat auch Wörths Interims-Trainer Marco Fried an Bord, alle Urlauber und Verletzten sind zurück. „Beide Mannschaften wissen, worum es geht. Deshalb erwarte ich ein spannendes, umkämpftes Derby. Mit der Leistung vom letzten Spiel ist ein Sieg möglich“ äußert sich Fried. Henning Paul, der Fried unterstützt, sieht im Derby die letzte Chance Kuhardt noch einzuholen. Er wagt den Vergleich mit dem Fußball - Bundesligaspiel, wo die Dortmunder gegen die vor ihnen liegenden Bayern - doch in ganz anderen Regionen - antreten . Allerdings habe das vor Wörth liegende Kuhardt den Heimvorteil.
Die Wörther Fans wollen dabei aber ihre Mannschaft auch lautstark unterstützen. Sie treffen sich um 18.30 Uhr an der Bienwaldhalle um Fahrgemeinschaften zu bilden und auch einen Beitrag für die Umwelt zu leisten – am Tag der Aktion „Saubere Landschaft“.

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